Bönnigheimer Wein
Wein - samtig mit zartem, fruchtigem Bukett
... kräftig, mit feiner Herbe und voll Feuer, so schätzt der Kenner die dunkelrote Württemberger Rarität, den Lemberger.
Fast nur im Stromberg und im Zabergäu wird diese Spezialität kultiviert, die nur in besten Lagen, an sonnigen Hängen und auf anspruchsvollsten Böden gedeiht. Bönnigheim verfügt über die größte Anbaufläche für Lemberger. Kein Wunder also, daß Bönnigheim gar an zwei Weinstraßen liegt, an Deutschlands längster, der Weinstraße Kraichgau-Stromberg und an der Schwäbischen Weinstraße - für Weinkenner das Paradies. Schon vor über 1200 Jahren wurde der Weinbau urkundlich erwähnt; zur Zeit der Ganerben hatte jedes Stadtviertel seine eigene Kelter. Entsprechend groß ist die Weinbautradition der privaten Weingüter und der im Jahr 1919 als Weingärtnergenossenschaft gegründeten Strombergkellerei, die auch für Hohenhaslach und Kirchheim keltert.
Außer dem Lemberger baut man in Bönnigheim auch edlen Spätburgunder und spritzigen Riesling an - und natürlich wächst hier ein kräftiger Trollinger. Diesen bekömmlichen schwäbischen Nationalwein trinken die Einheimischen selbst gerne zum Essen oder schlotzen ihn viertelesweise in fröhlicher Runde. Wenn Sie schon beim Probieren sind, versäumen Sie es nicht, den Bönnigheimer Sekt zu kosten. Neben den köstlichen Tropfen wartet die Bönnigheimer Gastronomie für Genießer und Feinschmecker mit erstklassiger Küche und freundlicher Gastlichkeit auf. Ländliche Gasthäuser und gemütliche Weinlokale runden das Angebot für Liebhaber leiblicher Genüsse ab.
Die gemütliche Geselligkeit in einer urigen Besenwirtschaft, wenn die Wengerter ihre Fässer leeren, um dem jungen Wein Platz zu machen, werden Sie in guter Erinnerung behalten.
Vereinbaren Sie doch einmal einen Termin für eine köstliche Weinprobe ...








